willkommen nplus1 (n+1) architektur

- magazin zur philosophie der architektur-

 

unser raum hat keine drei , sondern vier dimensionen, wobei die vierte dimension die Zeit ist.sobald wir von einem raum mit n dimensionen zu einem raum mit n plus 1 (n+1) dimensionen übergehen, wird das was uns zunächst unendlich erschien, sogleich endlich.

 

 neu erschienen:

 

 das *p1  in der architektur

 
eine architekturphilosophische cuncurrens zur geschichte der architektur
 
von alfred werner maurer
 
wir, als dreidimensionale lebewesen sind überzeugt, in einem dreidimensionalen raum zu leben. Unser raum hat jedoch keine drei, sondern vier dimensionen, wobei die vierte dimension die zeit ist. ein raum mit n+1 dimensionen erscheint  zugleich endlich.
 
n+1architektur philologus verlag . basel . 200
 
 
Der Raum ist eine grundlegende Komponente der Wirklichkeit. Philosophisch strittig ist, ob der Raum „an sich“, unabhängig von Wahrnehmung und Vorstellung existiert oder lediglich eine Anschauungsform des wahrnehmenden Subjekts ist.
 
Die Raum-Vorstellung beruhte seit der griechischen Antike auf der Geometrie Euklids. Erst durch die Entwicklung von nicht-euklidischen Geometrien durch Gauß und Riemann wurde die ausschließliche Gültigkeit der euklidischen Geometrie überwunden. Auf diesen nicht-euklidischen Geometrien baute die Relativitätstheorie Einsteins auf, die unsere Vorstellung vom Raum grundlegend veränderte. Sie fügt den drei Raum-Dimensionen als vierte Dimension die Zeit hinzu und lässt so ein vierdimensionales Raum-Zeit-Kontinuum entstehen.
 
Bei allem Einfluss unterschiedlicher Geometrien lassen sich grundlegend drei verschiedene philosophische Raummodelle unterscheiden: der absolute Raum, der relationale Raum und der topische Raum. Wird der Ort als ein Behälter gedacht, in den man etwas hineintun kann, dann spricht man von einer absoluten Raumauffassung. Zur absolutistischen Tradition des philosophischen Raumverständnisses zählt man solche Namen wie Ptolemäus, Kopernikus, Kepler, Galilei, Newton u.a. Ein absolutistisches Raumverständnis geht also davon aus, dass der Raum nur eine Randbedingung des Inhaltes ist, und basiert daher auf dem Dualismus von Raum und Körper. In Absetzung zu dem absoluten Raumverständnis entwickelt sich ein relationales Raumverständnis insbesondere durch Cusanus, Bellarmin, Leibniz, Mach u.a. Einem relationalen Verständnis von Raum zufolge, ergibt sich der Raum aus der Struktur der relativen Lage der Körper. Neben diesem relationalen Raumverständnis, wie es für die westliche Moderne kennzeichnend ist, hat sich in Ostasien und insbesondere in Japan ein topisches Raumverständnis entwickelt (Nishida Kitaro 1945). Im Unterschied zum rein relationalen Raumverständnis wird der Raum nicht primär als ein Relationsgefüge verstanden, sondern vor allem als ein durch die Raumpunkte aufgespanntes Feld, dem Topos (jap. basho). Im Rahmen des Spatial turn erlangt diese topische Raumaufassung zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine zunehmende Rezeption auch in der westlichen Philosophie.
 
 
 [p1]In der Mathematik und Physik werden unendliche Werte durch das Symbol dargestellt, das der Lemniskate genannten algebraischen Kurve vierten Grades gleicht (eine auf der Seite liegende 8).</B> Das Symbol wurde vom englischen Mathematiker John Wallis 1655 als Zeichen für eine abstrakte unendliche Größe eingeführt. Ursprünglich wurde im alten Rom als Zeichen für die Zahl 1000 verwendet. Anderen Deutungen zufolge entstand es aus dem letzten griechischen Buchstaben ? (kleines Omega) – einem gebräuchlichen Synonym für „Ende“ – oder dem kleinen liegenden ? (Theta), dem Anfangsbuchstaben für Gott (theos).

 neu publiziert in rubrik  "architektur"

Fondation Hartung-Bergman, chemin du Valbosquet, Antibes, Frankreich,

 

 Autor: Alfred Werner Maurer

Die Fondation Hartung-Bergman ist ein kleines Museum für zeitgenössische Kunst in Antibes Frankreich mit ausgestellten Arbeiten des Künstlerehepaares Hans Heinrich Ernst Hartung (* 21. September 1904 in Leipzig; † 8. Dezember 1989 in Antibes, Frankreich) und Anna-Eva Bergman (* 29. Mai 1909 in Stockholm; † 24. Juli 1987 in Grasse, Frankreich) war eine norwegische Malerin.


NEU LITERATURHINWEIS: 

MICHAEL KÜHR:
Kunst im Brennpunkt der Ereignisse
Zur Kunstgeschichte des Saarlandes
Von Weisgerber bis Berberich 1909 - 1990
282 Seiten,  ISBN 978-3-00-023683-9
studio b. u. k. Verlag & Galerie März 2008
 
Zitat:     "Fritz Berberich, ein saarländischer Maler, 1909-1990, gehört zu den Klassiker der saarländischen Kunstszene.
Geboren in St. Ingbert/Schnappach, studierte er zunächst in Saarbrücken, bevor er 1936 an die Akademie in München kam. Er studierte dort bei Professor Caspar, in unmittelbarer Nähe Adolf Zieglers, der zu den hauptverantwortlichen Initiatoren der Ausstellung "Entartete Kunst"gehörte.  Professor Caspar wude als entartet diffamiert, und infolge dieser Aktion wurde er 1938 entlassen. Berberich kehrte in seine Heimat zurück, wo er als freischaffender Maler sich engagierte, bevor er zum Kriegsdienst eingezogen wurde. In diesem Spannungsfeld, zwischen München und Saarbrücken, insbesondere in diesert Zeit des dritten Reiches, befand sich Berberich mit seiner Kunst buchstäblich im Brennpunkt der Ereignisse. Berberich gelang es aber, trotz aller Wirnisse und Unwägbarkeiten, einen künstlerischen Weg zu finden, in letzter Konsequenz an der bildnerischen Tradition seines großen Landsmannes Weisgerber, Mitbegründers und ersten Vorsitzenden der Neuen Münchener Sezesssion im Jahre 1913, sich orientierend. auch später dann, als das Saarland nach 1945 erneut unter französische Verwaltung kam, befand sich die saarländische Kunst und Kultur erneut in einem Spannungsfeld, wenn auch nicht so sehr im Brennpunkt. All diese geschichtlichen Fakten und Ereignisse spiegeln sich weitgehend im Leben und in der Kunst Berberichs wider."
 
 
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